Kanutouren, Kletterwälder, Outdoorsurvival – Trips und TV-Shows. Abenteuer- und Erlebnisangebote à la carte, Pauschalprogramme und Massenvermarktung. Ein Bild, mit dem Pädagog/innen in sozialen Handlungsfeldern täglich konfrontiert werden. Doch was, wenn Sie selbst abenteuer- und erlebnispädagogische Elemente in Ihren Arbeitsalltag einfließen lassen oder ihre pädagogische Arbeit mit Abenteuern und Erlebnissen von den o. g. Konsumangeboten unterscheiden wollen? Die Zusatzqualifikation beantwortet diese Fragen in zweierlei Hinsicht:
Praktisch durch
Theoretisch durch
Ziel:
Ziel ist es, die Teilnehmer/innen in ihren verschiedenen sozialen Handlungs- und Arbeitsfeldern zu befähigen, eigenständig abenteuer- und erlebnispädagogische Projekte zu planen und prozessorientiert durchführen und begleiten zu können.
Aufbau:
Die Qualifikation findet berufsbegleitend über 3 Semester statt. Sie setzt sich jeweils aus einem Grundlagen-, Vertiefungs- und Projektsemester zusammen. Die Semester beinhalten ein 10tägiges Praktikum und ein eigenes abenteuer- und erlebnispädagogisches Projekt in einem von den Teilnehmer/innen selbst ausgewählten Arbeitsfeld. Jedes Semester schließt mit einer Prüfung ab. Den Kursabschluss bildet ein Colloquium, in dem das durchgeführte Projekt präsentiert, ausgewertet und reflektiert wird.
Abschluss:
In Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal wird der Kurs ab dem Wintersemester 2010 erstmalig auch als weiterbildendes Studienprogramm Abenteuer- und Erlebnispädagogik am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen als Teilzeitstudium angeboten.
Wer über 1. eine Hochschulzugangsberechtigung oder eine min. 3jährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich verfügt und 2. eine mindestens 2jährige Tätigkeit im sozialen Bereich nachweist, kann sich für das Studienangebot an der Hochschule immatrikulieren. Nach erfolgreichem Abschluss aller Pflicht- und Wahlpflichtmodule und der entsprechenden Prüfungen verleiht die Hochschule Magdeburg-Stendal das Zertifikat „Geprüfter Abenteuer-/Erlebnispädagoge” oder „Geprüfte Abenteuer-/Erlebnispädagogin”.
Wer die o. g. Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt und eine pädagogische, sozialpädagogische oder vergleichbare Qualifikation nachweist, erhält nach erfolgreichem Abschluss aller Pflicht- und Wahlpflichtmodule und der entsprechenden Prüfungen das Zertifikat: „geprüfter Erlebnispädagoge“ bzw. „geprüfte Erlebnispädagogin“ vom PARITÄTISCHEN Bildungswerk Sachsen-Anhalt verliehen.
Ab einer Teilnehmerzahl von 8 Personen wird die Zusatzqualifikation durchgeführt.
Veit Urban
Geschäftsführer Land.Leben.Kunst Werk e.V. im Zentrum für nachhaltige Landkultur Quetzdölsdorf, Sozialwissenschaftler und Trainer
Uta Linde
Geprüfte Erlebnispädagogin, Geschäftsführerin stadtgezeiten, freie Trainerin mit Spezialisierung auf erlebnispädagogische Langzeitprojekte in Schulen und Stadtprojekten
Steffen Uhlig
Dr., Geschäftsführer Rückenwind e.V. Schönebeck, Dozent, Supervisor & Outdoor-Trainer
| 22.10.2012 - 26.10.2012 14.01.2013 - 18.01.2013 11.03.2013 - 15.03.2013 17.06.2013 - 21.06.2013 23.09.2013 - 27.09.2013 25.11.2013 - 29.11.2013 24.03.2014 - 28.03.2014 |
3320,00 € pro TN zzgl. Unterkunft und Verpflegung
4 Wochen vor Seminarbeginn
(auf Anfrage auch kurzfristig möglich)